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Und doch noch etwas zur Funktionsweise von Machtsystemen

Nie würde ich die Behauptung aufstellen, ein Geheimdienst sei per se schlecht – mein Anliegen ist lediglich: Er muss von einer unabhängigen Instanz dringend kontrolliert werden. Und so etwas wie Allmacht gibt es wohl auch nicht in einem undurchschaubaren Konglomerat wie den amerik. Geheimdiensten. Das Problem  ist im Grunde der Spielraum des Einzelnen in einem solchen Überwachungssystem. Um das zu veranschaulichen und verstehen, drängt sich die Betrachtung von Verhaltensmustern aus anderen Bereichen auf, so zum Beispiel aus der Literatur. Nicht schlecht eignet sich dazu die Figur des Korporal Himmelstoß aus dem Roman Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque. Dieser von Minderwertigkeitskomplexen geplagte Unteroffizier (er ist zu klein geraten und leidet unter dem niederen Status seines bürgerlichen Berufs) reizt im Militär seinen Machtbefugnis bis zum Geht-nicht-Mehr aus und treibt mit seinen Rekruten die fiesesten sadistischen Spiele. Die Vorgesetzten merken zwar, dass er übertreibt, lassen ihn aber gewähren. Dass die Rechnung für ihn nicht ganz aufgeht, ist einem gutmütigen Autor zu verdanken, der ihn schließlich von den unterjochten Figuren verprügeln lässt.  Meine Annahme ist, dass gerade in einem Heer von Geheimdienstlern (über 50´000 allein in der NSA?) einige solcher Himmelstoß-Typen Platz finden. Und das beunruhigt mich schon sehr.

16.10.13 10:43


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Warum mich Schnüffler nerven - oder das Affenhirn im Menschen

So, vorläufig zum letzten Mal über die Schattenzunft gepoltert, bald wieder schreibe ich etwas Neues über mein Lieblingsthema, die Krimis…

Aber eben, sie nerven mich, die Netzschnüffler.

Hier nun der Sermon:

Die Zivilisation ist ein kostbares Gut. Und wir sind auf dem besten Weg, dieses Gut kaputt machen zu lassen.  Waren die Datensammler vor einigen Jahren gegen Terroristen ausgezogen, haben sie gemerkt, dass diese Jagd auch eine Nebenwirkung hat, und zwar ein ganz positive: die Beherrschung  der Welt der Zukunft. Nicht schlecht? Oder?

Und „herrschen“, „beherrschen“ hat dem Menschen immer schon gefallen. Ganz besonders gilt in diesem Zusammenhang der Grundsatz: Um den Menschen zu verstehen, muss man den Affen verstehen. Und bei den Affen ist immer wieder ein einfaches Prinzip zu beobachten: Ein dominantes Männchen kommt in den Genuss von allen Weibchen. Sprich: Wenn ein Männchen richtig Macht hat, hat es auch viel Spaß. Diese Schaltung ist leider im Laufe der Zivilisation noch nicht aus den Gehirnen der Menschen geflogen. Noch immer bestimmt und lenkt sie menschliche Zusammenleben. Im Laufe der Geschichte gibt es allerdings Errungenschaften, die es ermöglichen, dieses archaische Machoprinzip in Schranken zu weisen. Unter anderem die Errungenschaft wie die Gewaltenteilung (Locke, Montesquieu). In der Umsetzung ist dieses Ideengebäude ein wesentlicher Stützpfeiler der modernen Zivilisation und mündet im Grunde in folgende Aufforderung:  Schau, dass nie eine Institution oder ein Mensch zu viel Macht besitzt!

Der Verwirklichung dieses Gedankens ist es zu verdanken, dass die tief im Gehirn verwurzelte Affenstruktur nicht zu viel Unheil anrichten, sprich, Zivilisation gedeihen kann.  Wenn also irgendwo eine Gruppierung zu mächtig wird, muss es ein andere geben, die dieser auf die Finger schaut. Sonst kann ein Gemeinwesen nicht wirklich sein Potential über längere Zeit entfalten. Was jetzt mit der   Beherrschung  des Datenraums im Internet geschieht,  ist unter anderem den machtgeilen Machenschaften einer Elite zu verdanken, welche die Weiterentwicklung der Zivilisation verhindert. Wieder einmal triumphiert das Affenhirn im Menschen!

15.10.13 19:48


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